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Pfarrkirche LungernPfarrkirche Herz Jesu Lungern

Die Pfarrkirche Herz Jesu, 1891-1893 im neogotischen Stil vom Solothurner Architekten Wilhelm Josef Tugginger (1824-1897)errichtet, orientiert sich am Vorbild der Wallfahrtskirche von Lourdes. Die axiale Freitreppe im terrassierten Sockel führt den Besucher hinauf zur dreischiffigen Basilika, die sich gleich einem „himmlischen Jerusalem“ über das Dorf erhebt. Das Innere orientiert sich stilistisch an der französischen Frühgotik. Das einfallende Licht taucht den aus einem architektonischen System von Spitzenbogenarkaden, Rippengewölben, Wanddiensten und Rundsäulen gebildeten Kirchenraum in eine beinah magisch aufgeladene Farbstimmung. Die Kreuzwegstationen, die Kanzel und die Bethäuschen zeugen noch von der ursprünglichen neogotischen Ausstattung. Im Laufe des 20. Jahrhundert ersetzte man die originalen Altäre durch Bildhauerarbeiten des Lungerer Künstlers Beat Gasser (1892-1967) und die Befensterung durch die von Albin Schweri (1885-1946) gestalteten Bildwerke. Die Kirche wurde 1981/82 renoviert.

 

Kapelle St. Beat ObseeKapelle St. Beat Obsee
 
Von der Glaubensreformation vertrieben, baute man den katholischen Pilgern als Ersatz für die Wallfahrten zu den Thuner Beatushöhlen 1567 die Kapelle St. Beat. Bereits 1599 erfuhr der kleine Vogängerbau eine Erweiterung durch den Anbau des Schiffes. Der Oberseewieser Dorfbrand vom 11. Mai 1708 erfasste auch die kleine Kirche und beschädigte diese stark. Sie wurde jedoch kurz danach wieder aufgebaut. Das Innere präsentiert dem Besucher einen barocken Hochaltar mit einer Darstellung des Heiligen Beat mit dem Drachen im Hauptbaltt. Die Seitenaltäre sind die klassizistische Ausstattungsteile 1993/94 hinzugekommen. Die zahlreichen alten Votivtafeln an der Rückwand – als Zeichen der Frömmigkeit – zeugen von der Heilkraft der geweihten Stätte. Die Beatenkapelle wurde in den Jahren 1954, 1973/74 und 1993/94 renoviert.

 

Dorfkapelle Unserer Lieben FrauDorkapelle Unserer Lieben Frau
 
Die Dorfkapelle Unserer Lieben Frau markiert das Zentrum des dörflichen Siedlungskernes von Lungern. Der barocke Kirchenbau, 1739 durch einen Dorfbrand zerstört, wurde unmittelbar danach wieder aufgebaut. Der schmalhohe Baukörper mit polygonalem Chorabschluss besitzt einen phantasievollen Dachreiter, der einen Spitzhelm mit einer brocken Zwiebelhaube verbindet. Westseitig ist der Kapelle ein markantes Vorzeichen mit Mauereinfriedung und gedrungenen Rundstützen vorgelagert. Man betritt das Gotteshaus durch das intarsiengeschmückte Eingangsportal mit originalen Beschlägen. Der Innenraum besticht durch seine mit Malereien und Inschriften gestaltete, leicht gewölbte Decke. Das Mittelbild mit Maria Verkündung wird durch vier Medaillons mit den Königen David und Salomon, sowie den beiden Propheten Isaias und Aggäus begleitet. Die Bemalung der Decke wird dem Stanser Künstler Martin Obersteg zugeschrieben. Die Renovation von 1966/67 brachte eine Umstellung der Ausstattungsteile: der qualitätvolle Hochaltar aus der Spätrenaissance wurde mit dem Hauptbild von Martin Obersteg und einer gotischen Figurengruppe, bestehend aus Madonna mit Kind und den Nothelferinnen Margaretha und Barbara ergänzt.

 

Alter KirchturmAlter Kirchturm (alte Pfarrkirche St. Katharina)
 
Von der damaligen Anlage ist heute nur noch der spätromanische Glockenturm erhalten. Der Kirchenbau wird erstmals 1275 erwähnt. Nach 1303 befand sich er Kirchensatz im Besitz des Frauenklosters Engelberg. Bauhistorische Untersuchungen ergaben eine Datierung des Turmes in das Jahr 1383. Im 15. Jahrhundert gelangte das Patronatsrecht durch Kauf an das Land Obwalden und später an die Kirchgemeinde Lungern. Das gotische Beinhaus St. Michael barg in seinem Inneren eine bildhafte Darstellung des Totentanzes aus dem 17. Jahrhundert. Das Schiff der Hauptkirche wurde wohl Ende des 15. Jahrhunderts erneuert und 1618/21vergrössert, so dass sie wieder neu geweiht werden musste. Nach einer Erweiterung im 18. Jahrhundert erhielt sie ihre vorerst endgültige Gestalt. Am 22. Juli 1887 wurde der Kirchenbau vom Eibach überflutet. Das Geschiebe riss das Beinhaus, sowie Teile der Friedhofanlage mit sich und verwüstete das Innere der Kirche. Die Lungerer Gemeinde, unter der Initiative von Pfarrer Johann Vogler, beschloss darauf einen Neubau an sicherer Lage. (Pfarrkirche Herz Jesu). Auf dem Felssporn am südlichen Ende des Dorfes, dem „Sattel“, fand man den geeigneten Bauplatz.
 
1928 entfernte man den noch übrig gebliebenen Chor der alten Kirche und zerstörte das vergitterte Sakramentshäuschen. Die Legende besagt, dass 1492 daraus Diebe die geweihten Hostien entwendeten und auf der Flucht an der Stelle verschütteten, wo heute die Giswiler Sakramentskapelle steht. Die Ausstattung der alten Pfarrkirche St. Katharina fand zum Teil Verwendung in anderen Kirchbauten des Kantons (Kapelle Obsee; Kapelle Bürgeln; Dorfkapelle Sarnen) oser gelangte ins Heimatmuseum. Die Kreuzwegstation, 1751 von Martin Obersteg gemalt, sind in der barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul in Sarnen zu sehen. Die 1893 neu erbaute Lungerer Pfarrkirche wurde dem Herz Jesu geweiht, womit man das Patrozinium der alten Kirche St. Katharina ablegte.

 

Kapelle St. Antonius, BürglenKapelle St. Antonius, Bürglen

Besonders sehenswert ist die Antoniuskapelle in Bürglen. Das den beiden Heiligen Anton von Padua und Wendelin geweihte Kirchlein wurde 1680 an der Stelle eines Vorgängerbaues errichtet. Seine Einweihung fand jedoch erst im Jahre 1723 satt. Der barocke Sakralbau wurde 1824-32 durch den heutigen, klassizistischen Neubau ersetzt. Der Innenrau wird beherrscht durch die einheitliche Gesamtwirkung der drei Schmuckmarmoraltäre. Das Deckengemälde im Langschiff, das Maria als Beschützerin von Bürglen zeigt, stammt vom Schwyzer Künstler Hans Schilter und wurde 1906 geschaffen. 1990 erhielt der Kirchenraum eine neue Orgel mit einem der Architektur angepassten Prospekt.

 

Quelle: Auf Spurensuche in Lungern und Obsee, Ivo Zemp

 

Impressionen vom Lungernsee

Veranstaltungen 2017

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29. April 2017
Geführte Wanderung "Schnupperwanderung vom Stalden zum Forstwald"
Leitung Gregor Jakober,
Tel. 041 670 10 13
Treffpunkt: 08.20 Uhr Sarnen, Bahnhof
Weitere Infos unter:
www.ow-wanderwege.ch
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03. Mai 2017
Geführte Wanderung "Über zwei Berge nach Stans"
Leitung Otto Kaiser,
Tel. 041 660 91 92
Treffpunkt: 08.00 Uhr Kerns, Postplatz
Weitere Infos unter:
www.ow-wanderwege.ch
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6./7. Mai 2017
Geführte Wanderung "Zwei Tage über die Solothurner und Baselbieter Jurahöhen"
Leitung Dominik Frei,
Tel. 041 660 81 91
Weitere Infos unter:
www.ow-wanderwege.ch
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10. Mai 2017
Geführte Wanderung " Durchs Chli Schlierentobel"
Leitung Walter Wallimann,
Tel. 041 660 24 09
Weitere Infos unter:
www.ow-wanderwege.ch
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Anlässe Lungern
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Agenda Brünig Park
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Veranstaltungen von Pro Lauwis
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